Abstimmungskampf JA zur Initiative «Prämienabzug für alle» eröffnet

MEDIENMITTEILUNG SVP BASELLAND 13. FEBRUAR 2026
Abstimmungskampf JA zur Initiative «Prämienabzug für alle» eröffnet
Die SVP Baselland hat am Donnerstag, 12. Februar 2026 um 12:30 Uhr mit einer Aktion in Liestal offiziell den Abstimmungskampf für ein Ja zur Initiative «Prämienabzug für alle» eröffnet.
Die verteilten Flyer und «Goldmünzen» – als Zeichen «mit dieser Initiative hat jede Steuerzahlerin, jeder Steuerzahler mehr Geld im Sack» – fanden reissenden Absatz.
Die SVP kämpft mit dieser Initiative für jeden einzelnen Steuerzahler: Die Krankenkassenprämien steigen seit Jahren ungebremst und belasten die ganze Bevölkerung, insbesondere aber den Mittelstand immer stärker, der neben der eigenen Prämie mittels Steuern auch noch die Prämienverbilligungen mitfinanziert. Viele Familien, Alleinstehende und Rentner bezahlen heute hohe Prämien, erhalten aber keine oder nur minimale Prämienverbilligungen. Genau hier setzt die Initiative «Prämienabzug für alle» an.
Mit der Initiative sollen die selbstbezahlten Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung künftig bei den Steuern in voller Höhe abgezo-gen werden können. Damit wird der Mittelstand gezielt entlastet, ohne neue Subventionen oder zusätzliche Bürokratie zu schaffen. Wer arbeitet, Steuern zahlt und Verantwortung übernimmt, soll nicht weiter benachteiligt werden.
Die Initiative sorgt für mehr Steuergerechtigkeit und stärkt die Eigenver-antwortung. Sie ist eine faire und nachhaltige Antwort auf die stetig wach-sende Prämienlast und entlastet genau jene Menschen, die unser System tragen, aber heute zwischen Stuhl und Bank fallen. Auch Familien und Alleinstehende, die heute Prämienverbilligungen erhalten, werden bei einer Annahme der Initiative profitieren, indem sie künftig den von ihnen selbst getragenen Anteil der Krankenkassenprämien ebenfalls von ihrem steuerba-ren Einkommen abziehen können.
Ein JA zu dieser Initiative bedeutet eine spürbare Entlastung für alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und signalisiert, dass die Verantwortlichen endlich etwas gegen die seit 30 Jahren steigenden Gesundheitskosten unternehmen müssen, um der Verarmung des Mittelstandes entgegenzuwirken. Mit der Annahme der Initiative bleibt allen Steuerpflichtigen mehr Geld zum Leben.
Ein Rechenbeispiel soll den Spareffekt der Initiative verdeutlichen: Eine in Sissach wohnhafte Familie mit zwei Kindern und einem bisherigen steuerbaren Einkommen von 75’000 Franken, die in Zukunft 15’000 Franken selbst bezahlte Krankenkassenprämien vom steuerbaren Einkommen abziehen kann, würde gut 2’500 Franken weniger Staats- und Gemeindesteuern zahlen, was einer Steuerreduktion von 72 Prozent entspricht. Bei einem bisherigen steuerbaren Einkommen von CHF 100’000 würde die Ersparnis gut CHF 3’100 (Reduktion um 36%) und bei einem steuerbaren Einkommen von CHF 150’000 CHF 3’600 (Reduktion um 18%) betragen.
Prozentual profitieren tiefere Einkommen also besonders stark – und für vie-le Haushalte geht es dabei um Beträge, die z.B. über die Frage «Ferien, ja oder nein?» entscheiden.
Im Anhang befinden sich weitere Rechenbeispiele und Argumente, die die Wichtigkeit der Initiative aufzeigen. Ebenfalls können Sie unter dem dieser Medienmitteilung angehängten Link einige Fotos herunterladen, die Sie frei verwenden können.
Die SVP Baselland freut sich über Ihre Berichterstattung.
SVP Baselland
Weitere Auskünfte
Peter Riebli
Parteipräsident
079 349 78 20
peter.riebli@svp-bl.ch
Unter diesem folgenden Link können Sie Bilder der Aktion im Stedtli in Liestal zu Ihrer freien Verwendung herunterladen:
https://www.swisstransfer.com/d/c41f4a94-f317-4fdb-a7c0-8bf0f7c9d8e6

