Bedenkliche Zustände bei den Ausschaffungen im Kanton Basel-Landschaft

Bedenkliche Zustände bei den Ausschaffungen im Kanton Basel-Landschaft
Aktuell wurde in verschiedenen Medien thematisiert, dass es bei den Ausschaffungen von kriminellen Ausländern kantonal grosse Unterschiede gibt.
Im Kanton Basellandschaft wurden lediglich 53,80%, also knapp die Hälfte der Personen ausgeschafft, die eigentlich ausgeschafft hätten werden müssen. Dies gab für Landrätin Jacqueline Wunderer, SVP, Anlass, in der Landratssitzung vom 11.12.2025 diverse Fragen zu stellen.
Bei der Beantwortung der Fragen war vor allem beelendend, dass Personen aus Afghanistan, Marokko und Eritrea nicht ausgeschafft werden können, was diese auch wissen. Sie kommen in unser Land und können eigentlich jedes Verbrechen begehen, mit der Gewissheit, nie unser Land verlassen zu müssen. Ein unhaltbarer Zustand, der seit Jahrzehnten besteht und von der Gesellschaft getragen und finanziert werden muss.
Warum der Kanton Basellandschaft im Ranking der Ausschaffung derart weit hinten liegt erstaunte auch die Regierungsrätin K. Schweizer. Eine entsprechende Analyse wird in die Hände genommen. Auch die Frage der täglichen Kosten für Personen, welche sich in der Ausschaffungshaft befinden, wird noch geklärt.
Es muss im Interesse von uns Allen liegen, sämtliche kriminelle Ausländer, welche rechtskräftig verurteilt und einen Landesverweis erhalten haben, umgehend auszuschaffen. Denn es sind ja genau diese Exponenten, welche sowohl unseren Bürgern Angst, als auch den überwiegend rechtschaffenen Ausländern in unserem Kanton Sorge bereiten.
Wenn es Kantone gibt, die die Ausschaffung von kriminellen Ausländern zu 100% erfüllen, ist es legitim nachzufragen, was im Kanton Basellandschaft falsch läuft und was unternommen werden muss um diesen Missstand zu beheben.
Weitere Auskünfte
Markus Graf
Fraktionspräsident
Mobil: 076 388 53 73
E-Mail: hoo@sunrise.ch
Jacqueline Wunderer
Landrätin
Mobil: 079 962 43 95
E-Mail: Jacqueline.wunderer@bluewin.ch

